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Schnellmannshausen - das handballverrückte Dorf
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Mit gleich fünf Neuzugängen geht die SG Schnellmannshausen in die neue Saison. Anton Gröber, Moritz Gröber, Paul Großmann, Fernando Först und Jannik Wallstein verstärken unsere Mannschaft und bringen dabei unterschiedliche Stärken, Erfahrungen und Persönlichkeiten mit.
Anton und Moritz Gröber wechselten vom SV Petkus Wutha-Farnroda zur SGS. Jannik Wallstein war in der Jugend schon für unsere JSG GroSch aktiv und war zuletzt beim VfL Wanfried aktiv. Paul Großmann und Fernando Först stammen ebenfalls aus unserer Jugend und waren zuletzt für Wanfried am Ball.
Wir haben unsere fünf Neuen gefragt, auf welchen Positionen sie sich am wohlsten fühlen, was hinter ihren Rückennummern steckt, welche Ziele sie verfolgen und was sie eigentlich abseits der Handballhalle machen.
Paul Großmann fühlt sich vor allem im rechten Rückraum wohl. Der Grund ist schnell erklärt: „Ich werfe gerne aus dem Rückraum.“
Moritz Gröber ist dagegen klassischer Kreisläufer. Dort kann er seine körperlichen Vorteile besonders gut einsetzen und sich im direkten Duell mit der Abwehr behaupten.
Auch Fernando ist am Kreis zu Hause. Für ihn passt die Position besonders gut, weil er dort seinen Körper einsetzen und sich durchsetzen kann. Genau das macht ihm Spaß.
Anton Gröber bevorzugt den linken Rückraum oder Rückraum Mitte. Besonders wichtig ist ihm dabei, dass er von diesen Positionen aus viel Einfluss auf das Spiel nehmen und den Angriff aktiv mitgestalten kann.
Jannik Wallstein fühlt sich auf der Außenposition am wohlsten. Für ihn passt diese Position schlicht am besten zu seiner Statur.
Paul trägt bei der SGS die Nummer 25. Für ihn ist die Sache eindeutig: Die 25 ist seine persönliche Glückszahl.
Moritz läuft mit der Nummer 17 auf. Eine besondere Bedeutung steckt für ihn allerdings nicht dahinter.
Fernando hat sich für die Nummer 15 entschieden. Die Zahl ist seine Glückszahl und gleichzeitig spielte auch sein Patenonkel „Albo“ (Mirko Albrecht – erfolgreichster Werfer der SGS-Geschichte mit über 2.000 Toren) bei der Wahl eine Rolle.
Anton trägt die Nummer 4. Diese begleitet ihn schon seit seinen ersten Handballjahren. Damals wurde sie ihm einfach zugeteilt, doch mit der Zeit ist sie ihm so ans Herz gewachsen, dass er sie behalten wollte.
Jannik läuft mit der Nummer 19 auf. Diese Nummer hatte er bereits vorher eher zufällig gewählt. Inzwischen hat sie aber eine ganz neue Bedeutung bekommen, denn 19 war gleichzeitig sein Alter, als er zur SGS kam.
Paul fühlte sich von Beginn an gut aufgenommen. Er selbst hat das Gefühl, sich bereits sehr gut in die Mannschaft integriert zu haben.
Ähnlich sieht es Moritz. Er beschreibt das Team als junge, immer gut gelaunte und aufgeschlossene Gruppe. Besonders gefreut hat ihn, dass er und sein Bruder von Anfang an mit offenen Armen empfangen wurden.
Fernando hat ebenfalls einen sehr positiven ersten Eindruck gewonnen. Er wurde gut aufgenommen.
Anton kannte bereits einige Spieler aus der Mannschaft, weshalb der Einstieg für ihn besonders unkompliziert war. Sein Fazit fällt entsprechend positiv aus: Die Mannschaft sei sehr sympathisch und es habe von Anfang an mit allen gut gepasst.
Janniks erster Eindruck fällt ebenfalls eindeutig aus: „Eine lustige Truppe mit viel Erfahrung, die viel zu viele Kreisspieler angesammelt hat.“
Paul möchte sich vor allem im Männerbereich etablieren. Sein Ziel ist es, in der Landesliga anzukommen, Spielpraxis zu sammeln und sich sportlich weiterzuentwickeln.
Moritz möchte schnell zu einem festen Bestandteil der Mannschaft werden. Dabei geht es ihm nicht nur um seine Rolle auf dem Feld. Er möchte auch neben dem Spielfeld Verantwortung übernehmen.
Fernando möchte sich gut in das Team einbringen und sich im Laufe der Saison möglichst viel Spielzeit erarbeiten.
Anton setzt sich gleich mehrere Ziele. Ganz oben steht für ihn, gesund und fit zu bleiben. Gleichzeitig möchte er sich gut in das neue Team einfügen und an die positive Entwicklung aus seiner vergangenen Saison in Wutha anknüpfen.
Jannik will im Handball voll durchziehen und auf seiner Außenposition jede Chance nutzen, die sich ihm bietet. Sein Anspruch ist klar: Wenn sich eine Möglichkeit ergibt, soll der Ball auch im Tor landen.
Paul nennt mit Renars Uscins einen der bekanntesten deutschen Rückraumspieler seiner Generation.
Moritz hat dagegen kein einzelnes Vorbild. Besonders beeindrucken ihn Spieler, die er als echte „Mentalitätsmonster“ bezeichnet. Spieler also, die unabhängig von Spielstand und Tagesform niemals aufgeben und bis zum Ende alles auf der Platte lassen.
Fernando orientiert sich an Johannes Golla. Gerade als Kreisläufer liegt dieses Vorbild natürlich nahe.
Auch Anton hat keinen einzelnen Spieler, an dem er sich orientiert. Es gibt für ihn mehrere Spieler, die er gerne verfolgt. Dazu gehören unter anderem Jacob Lassen und Lukas Hutecek.
Jannik hatte dagegen nie ein bestimmtes handballerisches Vorbild. Er verfolgt also weniger einen einzelnen Spieler, sondern geht seinen eigenen Weg.
Paul hält es unkompliziert. Ein festes Ritual vor einem Spiel hat er nicht.
Moritz hat ebenfalls kein klassisches Ritual. Kurz vor Spielbeginn nimmt er sich allerdings immer noch einmal bewusst einen Moment Zeit, um in sich zu gehen, den Kopf freizubekommen und sich auf das bevorstehende Spiel zu fokussieren.
Fernando hat dagegen eine ganz klare Reihenfolge beim Umziehen: Erst kommt die Hose, dann das Trikot.
Anton gestaltet seinen Spieltag etwas ausführlicher. Am Morgen geht er gerne noch eine Runde spazieren und hört dabei Musik. Auch kulinarisch gibt es eine klare Präferenz: Vor dem Spiel darf es am liebsten Nudeln mit Bolognese geben.
Jannik hat ebenfalls kein festes Ritual. Kurz vor dem Spiel nimmt er sich aber noch einmal bewusst Zeit, geht in sich und ruft sich Spielzüge und taktische Abläufe ins Gedächtnis.
Paul absolviert derzeit eine Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker.
Moritz arbeitet im medizinischen Bereich. Auch in seiner Freizeit spielt Sport eine große Rolle. Neben Handball gehören Laufen, Radfahren, Kraftsport und Wandern zu seinen Hobbys. Gleichzeitig sind ihm seine Familie und seine Freunde besonders wichtig.
Fernando macht eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker.
Anton absolviert seit einem Jahr eine Ausbildung bei der Polizei. Auch außerhalb der Handballhalle ist er gerne sportlich aktiv.
Jannik ist dualer Student im Bereich Bauingenieurwesen. Neben seinem Studium sammelt er bereits praktische Berufserfahrung und verbindet damit Theorie und Praxis.
Wir freuen uns sehr, Anton, Moritz, Paul, Fernando und Jannik bei der SG Schnellmannshausen begrüßen zu dürfen und sind gespannt auf die gemeinsame Saison.